IV-Stelle

Die IV ist eine obligatorische Grundversicherung. Sie unterstützt mit Leistungen, wenn Krankheit oder Unfall die Arbeitsfähigkeit beeinflussen. Die Fachpersonen der IV-Stelle Zug engagieren sich mit massgeschneiderten Versicherungsleistungen für die Eingliederung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Zusammen mit den betroffenen Personen, mit Arbeitgebenden und Ärzten setzt sich die IV-Stelle Zug täglich für das Ziel «Eingliederung vor Rente» ein.

Gesuche nach Leistungsart

Total Gesuche

3'617

Gesuche für IV-Leistungen stabil

Eingliederungsmassnahmen steigen

Wir verfolgen mit den Eingliederungsmassnahmen konsequent das Ziel «Eingliederung vor Rente». Trotz der steigenden Anzahl an Eingliederungsmassnahmen bleiben die Ausgaben pro versicherte Person auf einem stabilen bis sinkenden Niveau. Der verstärkte Einsatz von Frühinterventionsmassnahmen trägt tendenziell und situativ dazu bei, später kostenintensivere Massnahmen zu vermeiden.

Art der Eingliederungsmassnahmen

Total Eingliederungsmassnahmen

1'622

Entwicklung der Aufträge für Gutachten

Die Verstärkung der Eingliederungsmassnahmen führt dazu, dass weniger Gutachten in Auftrag gegeben werden müssen.

Aufgrund der Corona-Pandemie, die im Jahr 2020 zu einem natürlichen Absinken der Anzahl an Gutachten führte, stieg die Zahl in den darauffolgenden Jahren wieder an – in Folge von Abklärungen in Zusammenhang mit Covid und Long Covid-Fällen. Mittlerweile hat sich die Anzahl Gutachten wieder auf dem Niveau von 2019 eingependelt.

Entwicklung Anteil Jugendliche am Rentenbestand (in Prozent)

Die Zahl der IV-Neurenten bei den unter 25-Jährigen stieg in den vergangenen Jahren kontinuierlich an – vorwiegend aufgrund psychischer Erkrankungen. Die IV-Stelle Zug hat das Projekt «Früherfassung von Jugendlichen» lanciert. Das Hauptziel ist es, gefährdete Jugendliche noch früher – bereits während der obligatorischen Schulzeit – zu erfassen und zu unterstützen.